Hass im Netz darf keinen Platz haben

Angebot in Wien weiter ausbauen, ähnlich zu Verkehrserziehung in Schulen


„Der heutige Safer Internet Day soll den Fokus auf die Chancen, aber auch die Herausforderungen und Risiken des Internets lenken. Mehr denn je sehen wir, wie sehr uns digitale Lösungen im Alltag helfen, aber gleichzeitig auch Gefahren mit sich bringen - ob im privaten, oder dem beruflichen Umfeld. Fest steht: der richtige und sichere Umgang der Menschen mit dem Internet, aber auch mit digitalen Medien ist wesentlich“, so VP-Wien Mediensprecherin Laura Sachslehner.


Hass im Netz sei hierbei ein besonders großes Thema, das immer mehr Menschen betrifft. „Hier wurde von der Bundesregierung mit dem seit 1.1.2021 in Kraft getretenen Gesetzespaket bereits ein wichtiges Signal gesetzt“, so Sachslehner, die hier auch die besondere Betroffenheit der Frauen und jungen Menschen hervorhebt: „Junge Mädchen etwa erleben häufiger Online-Gewalt und machen eher Erfahrung mit Hass im Netz als Burschen.“ Bewusstseinsbildung sei der Schlüssel, um effektiv gegen Hass im Netz und andere, problematische Tendenzen vorgehen zu können.


So spiele auch der Faktor Deradikalisierung eine wichtige Rolle in diesem Bereich. „Aufklärung in den Schulen, aber auch im Rahmen der Kinder- und Jugendarbeit sind wichtige Schritte“, so Sachslehner, die abschließt: „Lassen wir Hass im Netz keinen Platz! Es braucht mehr Angebote in den Schulen, um das Thema auch dort stärker zu thematisieren.“ Kinder und Jugendliche sollten neben den Chancen auch stärker auf die Gefahren hingewiesen werden. Obwohl die Internetnutzung täglich zunimmt, wissen Kinder und Jugendliche oft nicht richtig Bescheid. Dieser Aspekt wird durch den heutigen Tag in Erinnerung gerufen. Der richtige Umgang mit digitalen Medien muss ähnlich der Verkehrserziehung zu einem fixen Bestandteil des Unterrichts werden.“


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